Die aktuelle Woche zeigt ein klares Muster der verstärkten regulatorischen Aufmerksamkeit auf IT-Risiken und Compliance-Anforderungen in der Finanzbranche. Die BaFin und andere europäische Aufsichtsbehörden betonen die Notwendigkeit, IT-Vorfälle gemäß DORA zu melden, und veröffentlichen neue Leitlinien zur Klassifizierung von Krypto-Assets. Diese Entwicklungen unterstreichen die Bedeutung einer robusten IT-Infrastruktur und einer klaren Compliance-Strategie für Finanzinstitute. Zusätzlich hat die EBA Konsultationen zu Änderungen der Markt-Risiko-Benchmarking-Standards gestartet, während die BaFin Anpassungen in der Geldwäscheprävention und Erleichterungen für Versicherer im Rahmen von Solvency II fordert. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Resilienz und Stabilität des Finanzsystems zu stärken und gleichzeitig die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen zu gewährleisten.
Zeitraum: 13.07.2026 – 19.07.2026
Kernmeldungen (9)
BaFin betont Bedeutung der Meldung von IKT-Vorfällen gemäß DORA
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Was ist passiert? Die BaFin hebt die Bedeutung der Meldung von IKT-Vorfällen gemäß DORA hervor, um die Resilienz der Finanzinstitute zu stärken. Die fortlaufende Berichterstattung über IT-Risiken ist entscheidend für die Anpassung an regulatorische Anforderungen. Die BaFin überwacht diese Vorfälle, um die Sicherheit und Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten.
Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)? Die Meldung von IKT-Vorfällen ist ein zentraler Bestandteil der regulatorischen Anforderungen unter DORA. Finanzinstitute müssen sicherstellen, dass sie über geeignete Systeme zur Erfassung und Meldung solcher Vorfälle verfügen. Dies ist entscheidend, um die Resilienz und Sicherheit der IT-Infrastruktur zu gewährleisten und regulatorische Sanktionen zu vermeiden.
Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun? Institute sollten ihre Systeme zur Erfassung und Meldung von IKT-Vorfällen überprüfen und sicherstellen, dass sie den Anforderungen von DORA entsprechen. Eine regelmäßige Überprüfung der IT-Sicherheitsmaßnahmen und Schulungen für Mitarbeiter sind ebenfalls wichtig, um die Resilienz zu stärken.
Quelle(n)
BaFin – Bafin: Vernetzung vervielfacht IT-Risiken – 16.07.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2026/fa_bj_260716_it_vorfaelle_dora.html
ESMA veröffentlicht Compliance-Tabelle zur Qualifikation von Krypto-Assets
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Was ist passiert? Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat eine Compliance-Tabelle veröffentlicht, die die Bedingungen und Kriterien für die Qualifikation von Krypto-Assets als Finanzinstrumente klarstellt. Diese Tabelle bietet eine detaillierte Übersicht über die regulatorischen Anforderungen, die Finanzdienstleister beachten müssen, wenn sie mit Krypto-Assets arbeiten. Die Veröffentlichung zielt darauf ab, die Einhaltung der EU-Regulierungen zu erleichtern und Unsicherheiten bei der Klassifizierung von Krypto-Assets zu reduzieren.
Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)? Für Finanzinstitute, die mit Krypto-Assets operieren, ist die korrekte Klassifizierung dieser Assets entscheidend, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und Compliance-Risiken zu minimieren. Die neue Tabelle der ESMA bietet klare Leitlinien, die helfen, die Einhaltung der EU-Regulierungen sicherzustellen. Dies ist besonders wichtig, da die Regulierung von Krypto-Assets ein dynamisches und komplexes Feld ist, das ständige Anpassungen und Überprüfungen erfordert.
Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun? Finanzinstitute sollten die neue Compliance-Tabelle der ESMA sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass ihre Krypto-Asset-Klassifizierungen den aktuellen regulatorischen Anforderungen entsprechen. Es ist ratsam, interne Prozesse und Richtlinien zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um die Einhaltung der EU-Regulierungen zu gewährleisten. Zudem sollten die Verantwortlichen für Compliance und Risikomanagement in den Instituten eng zusammenarbeiten, um potenzielle Lücken in der Umsetzung zu identifizieren und zu schließen.
Quelle(n)
ESMA – ESMA – Notifications – 17.07.2026 – Quelle: https://www.esma.europa.eu/document/compliance-table-guidelines-conditions-and-criteria-qualification-crypto-assets-financial
EBA startet Konsultation zu ITS-Änderungen für 2027 Markt-Risiko-Benchmarking
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Was ist passiert? Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat eine Konsultation zu Änderungen der Implementing Technical Standards (ITS) für das Markt-Risiko-Benchmarking 2027 gestartet. Diese Änderungen sollen sicherstellen, dass das Benchmarking mit dem sich entwickelnden regulatorischen Rahmen übereinstimmt. Die Konsultation bietet den Institutionen die Möglichkeit, sich auf neue Anforderungen vorzubereiten. Die Frist für die Konsultation endet am 3. September 2026.
Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)? Diese Konsultation ist für Finanzinstitute von Bedeutung, da sie die zukünftigen Anforderungen an das Markt-Risiko-Benchmarking beeinflussen wird. Eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den vorgeschlagenen Änderungen ermöglicht es den Instituten, ihre internen Prozesse und Systeme rechtzeitig anzupassen. Die Harmonisierung mit dem regulatorischen Rahmen ist entscheidend, um Compliance-Risiken zu minimieren.
Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun? Institute sollten die vorgeschlagenen Änderungen im Detail prüfen und analysieren, wie diese ihre aktuellen Benchmarking-Prozesse beeinflussen könnten. Eine interne Abstimmung zwischen den Abteilungen für Risikomanagement, Compliance und IT ist ratsam, um mögliche Anpassungen zu identifizieren. Zudem sollten Institute überlegen, ob sie an der Konsultation teilnehmen und Feedback geben möchten.
Quelle(n)
European Banking Authority – EBA E-mail alert 17 July 2026 – 17.07.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-consults-amendments-data-collection-2027-market-risk-benchmarking-exercise
BaFin fordert Anpassungen bei Geldwäscheprävention in Hochrisikostaaten
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Was ist passiert? Die BaFin hat ein Rundschreiben veröffentlicht, das sich mit den Mängeln in der Geldwäscheprävention in Hochrisikostaaten befasst. Finanzinstitute sind aufgefordert, die Risiken aus diesem Rundschreiben zu adressieren und ihre internen Kontrollsysteme entsprechend anzupassen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Compliance-Maßnahmen der Institute zu stärken und sicherzustellen, dass sie den regulatorischen Anforderungen gerecht werden.
Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)? Die Veröffentlichung des Rundschreibens ist von hoher Relevanz, da sie direkte Auswirkungen auf die Geldwäschepräventionssysteme der Finanzinstitute hat. Institute müssen sicherstellen, dass ihre internen Kontrollen den neuen Anforderungen entsprechen, um regulatorische Sanktionen zu vermeiden. Die Anpassung der Systeme ist entscheidend, um die Integrität des Finanzsystems zu wahren.
Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun? Finanzinstitute sollten umgehend ihre Geldwäschepräventionssysteme überprüfen und sicherstellen, dass sie den Anforderungen des Rundschreibens entsprechen. Es ist wichtig, die internen Kontrollmechanismen zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen. Zudem sollten Schulungen für Mitarbeiter durchgeführt werden, um das Bewusstsein für die neuen Anforderungen zu schärfen.
Quelle(n)
BaFin – Bafin: Hochrisikostaaten: Bafin veröffentlicht Rundschreiben – 13.07.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2026/meldung_2026_07_13_aktuell_rundschreiben_hochrisikostaaten.html
EBA veröffentlicht finale Entwürfe zu RTS und ITS für wesentliche Akquisitionen und Fusionen
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Was ist passiert? Die EBA hat die finalen Entwürfe für Regulatory Technical Standards (RTS) und Implementing Technical Standards (ITS) zu wesentlichen Akquisitionen, Übertragungen, Fusionen und Teilungen veröffentlicht. Diese Standards zielen darauf ab, die Konsolidierung im Finanzsektor zu regeln und die Kapitalanforderungen zu harmonisieren.
Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)? Die Veröffentlichung dieser Standards ist für Finanzinstitute relevant, da sie die Rahmenbedingungen für wesentliche Akquisitionen und Fusionen im Finanzsektor festlegt. Eine Harmonisierung der Kapitalanforderungen kann erhebliche Auswirkungen auf die strategische Planung und die Durchführung von M&A-Transaktionen haben.
Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun? Institute sollten die finalen Entwürfe sorgfältig prüfen und analysieren, wie diese ihre M&A-Strategien beeinflussen könnten. Eine Abstimmung zwischen den Abteilungen für Strategie, Recht und Finanzen ist notwendig, um die Auswirkungen auf bestehende und geplante Transaktionen zu bewerten. Gegebenenfalls sollten Anpassungen in der internen Governance und den Entscheidungsprozessen vorgenommen werden.
Quelle(n)
European Banking Authority – EBA E-mail alert 17 July 2026 – 17.07.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-publishes-its-final-draft-technical-standards-material-acquisitions-material-transfers-mergers
BaFin erleichtert Versicherern die Erfüllung von Solvency-II-Anforderungen
🔴 Handeln
Was ist passiert? Die BaFin hat eine Aufsichtsmitteilung veröffentlicht, die Versicherern Erleichterungen im Rahmen des Solvency-II-Reviews bietet. Diese Maßnahmen sollen die Erfüllung der regulatorischen Anforderungen erleichtern und die operative Resilienz der Versicherer stärken. Die Erleichterungen betreffen insbesondere die Kapitalanforderungen und Berichtspflichten.
Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)? Diese Erleichterungen sind für Versicherer von großer Bedeutung, da sie die Möglichkeit bieten, regulatorische Anforderungen effizienter zu erfüllen. Die Maßnahmen unterstützen die operative Resilienz und können die Wettbewerbsfähigkeit der Versicherer stärken. Es ist wichtig, die neuen Regelungen zeitnah umzusetzen, um von den Erleichterungen zu profitieren.
Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun? Versicherer sollten die neuen Erleichterungen im Solvency-II-Review genau prüfen und ihre internen Prozesse entsprechend anpassen. Eine zeitnahe Implementierung der Änderungen ist entscheidend, um die Vorteile der Erleichterungen voll auszuschöpfen. Zudem sollten Versicherer ihre Kapitalsteuerung und Berichtspflichten im Hinblick auf die neuen Anforderungen überprüfen.
Quelle(n)
BaFin – Bafin: Bafin ermöglicht Erleichterungen für Versicherer – 13.07.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2026/meldung_2026_07_13_aufsichtsmitteilung_aenderungen_aus_dem_solvencyII_review.html
BaFin untersucht finanzielle Belastungen durch Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäfte
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Was ist passiert? Die BaFin hat eine Befragung durchgeführt, die eine erhebliche finanzielle Belastung durch Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäfte in Höhe von rund 7 Milliarden Euro aufzeigt. Diese Geschäfte haben in der Vergangenheit zu erheblichen steuerlichen und rechtlichen Herausforderungen geführt. Die Ergebnisse der Befragung könnten zu weiteren regulatorischen Maßnahmen führen.
Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)? Die Untersuchung der BaFin ist von großer Bedeutung, da sie die finanziellen Risiken und potenziellen regulatorischen Konsequenzen für Banken und Finanzdienstleister aufzeigt. Institute müssen sich auf mögliche Änderungen in der Regulierung vorbereiten, die aus diesen Erkenntnissen resultieren könnten. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer sorgfältigen Überprüfung der eigenen Geschäftspraktiken.
Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun? Institute sollten ihre Beteiligung an Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäften kritisch überprüfen und sicherstellen, dass alle Aktivitäten den aktuellen regulatorischen Anforderungen entsprechen. Eine umfassende Analyse der finanziellen Auswirkungen und der Compliance-Risiken ist erforderlich, um auf mögliche regulatorische Änderungen vorbereitet zu sein.
Quelle(n)
BaFin – Bafin: Cum/Cum und Cum/Ex: Gesamtbelastung liegt bei rund 7 Milliarden Euro – 13.07.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2026/meldung_2026_07_13_cum-cum_cum-ex_befragung.html
BaFin veröffentlicht Statistiken zur Rückversicherungsbranche
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Was ist passiert? Die BaFin hat Statistiken zur Lage deutscher Rückversicherungsunternehmen für die Jahre 2023 und 2024 veröffentlicht. Diese Daten bieten wertvolle Einblicke in die finanzielle Situation der Branche und sind relevant für Marktanalysen und strategische Entscheidungen. Die Statistiken umfassen verschiedene finanzielle Kennzahlen und Trends.
Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)? Die veröffentlichten Statistiken sind für Marktteilnehmer von Bedeutung, da sie eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen bieten. Sie helfen, die finanzielle Stabilität und die Entwicklung der Rückversicherungsbranche besser zu verstehen. Diese Informationen sind besonders für Investoren und Analysten relevant.
Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun? Marktteilnehmer sollten die veröffentlichten Statistiken sorgfältig analysieren, um fundierte strategische Entscheidungen zu treffen. Eine genaue Bewertung der finanziellen Kennzahlen und Trends kann helfen, Chancen und Risiken in der Rückversicherungsbranche besser zu verstehen.
Quelle(n)
BaFin – Bafin: Rückversicherung: Bafin veröffentlicht Statistiken für 2023 und 2024 – 16.07.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2026/meldung_2026_07_16_rueckversicherung_statistiken_2023_2024.html
BaFin prüft Konzernabschluss der Dermapharm Holding SE
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Was ist passiert? Die BaFin hat eine Prüfung des Konzernabschlusses 2025 der Dermapharm Holding SE eingeleitet. Es gibt Anhaltspunkte für mögliche Verstöße gegen Rechnungslegungsvorschriften. Diese Prüfung ist von Bedeutung für die Finanzdienstleistungsbranche, da sie die Einhaltung von Rechnungslegungsvorschriften sicherstellen soll.
Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)? Die Prüfung des Konzernabschlusses durch die BaFin ist relevant, da sie die Einhaltung von Rechnungslegungsvorschriften sicherstellen soll. Verstöße könnten zu regulatorischen Maßnahmen führen, die auch andere Unternehmen betreffen könnten. Die Prüfung unterstreicht die Bedeutung einer korrekten und transparenten Finanzberichterstattung.
Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun? Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Finanzberichterstattung den geltenden Vorschriften entspricht. Eine regelmäßige Überprüfung der Rechnungslegungspraktiken und eine enge Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern sind entscheidend, um mögliche Verstöße zu vermeiden.
Quelle(n)
BaFin – Bafin: Dermapharm Holding SE: Bafin leitet Prüfung des Konzernabschlusses 2025 und des zugehörigen Lageberichts ein – 17.07.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Massnahmen/Bilko/meldung_2026_07_17_dermapharm_holding.html?expanded=true
PCS-Einordnung & Ausblick
Die jüngsten Meldungen verdeutlichen die zunehmende Komplexität der regulatorischen Landschaft, insbesondere im Bereich der IT- und Compliance-Anforderungen. Die BaFin hebt die Bedeutung der Meldung von IKT-Vorfällen hervor, was die Institute zwingt, ihre Systeme zur Erfassung und Meldung solcher Vorfälle zu überprüfen. Gleichzeitig bietet die ESMA mit ihrer neuen Compliance-Tabelle klare Leitlinien zur Klassifizierung von Krypto-Assets, was für Institute, die in diesem Bereich tätig sind, von entscheidender Bedeutung ist. Die EBA-Konsultationen zu Markt-Risiko-Benchmarking und die BaFin-Anpassungen bei Geldwäscheprävention und Solvency II zeigen, dass Institute proaktiv ihre internen Prozesse anpassen müssen, um regulatorische Risiken zu minimieren und operative Resilienz zu gewährleisten.
In den kommenden Wochen sollten Finanzinstitute ihre IT- und Compliance-Systeme weiter stärken, um den Anforderungen von DORA und den neuen ESMA-Leitlinien gerecht zu werden. Die Teilnahme an der EBA-Konsultation bietet die Möglichkeit, zukünftige Markt-Risiko-Benchmarking-Anforderungen mitzugestalten. Zudem ist eine kritische Überprüfung der Geldwäschepräventionssysteme und der internen Kontrollmechanismen notwendig, um den neuen BaFin-Anforderungen zu entsprechen. Versicherer sollten die Erleichterungen im Rahmen von Solvency II zügig umsetzen, um ihre operative Resilienz zu verbessern und von den regulatorischen Anpassungen zu profitieren.
