Monatliches IT-Regulatorik Briefing (September 2026)

Veröffentlicht am 1. Oktober 2026

Das Briefing beleuchtet neue IT-Regulatorik und Resilienzanforderungen für Finanzinstitute, einschließlich MiCA, DORA und Cyber-Sicherheitsstrategien.

i 3 Inhaltsverzeichnis

Der vergangene Monat zeigt ein klares Muster der verstärkten Fokussierung auf IT-Regulatorik und digitale Resilienz innerhalb der EU. Die ESMA und EBA haben bedeutende Updates zu MiCA und DORA veröffentlicht, die neue Anforderungen an das Incident-Reporting und den Umgang mit Krypto-Assets definieren. Diese Entwicklungen unterstreichen die Notwendigkeit für Finanzinstitute, ihre internen Prozesse und Systeme anzupassen, um den neuen regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Zusätzlich hat die EBA Leitlinien zu Drittparteirisiken und BRRD-Reporting veröffentlicht, die mit DORA abgestimmt sind, während die ESAs wesentliche Risiken wie Cyber-Bedrohungen und externe Abhängigkeiten identifiziert haben. Diese Themen verdeutlichen die Dringlichkeit, Cyber-Sicherheitsstrategien zu überprüfen und die Resilienz gegenüber externen Bedrohungen zu stärken. Die Konsultationen zu Offenlegungspflichten und technischen Standards ergänzen das Bild einer umfassenden regulatorischen Anpassung, die Institute aktiv mitgestalten sollten.

Zeitraum: 01.09.2026 – 30.09.2026


Kernmeldungen (13)

ESMA veröffentlicht Updates zu MiCA und DORA-Incident-Reporting

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Was ist passiert?
Die ESMA hat neue Inhalte zur Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) und zu den DORA-Incident-Reporting-Anweisungen veröffentlicht. Diese Dokumente sind für Banken und Finanzdienstleister in der EU von hoher Relevanz, da sie neue regulatorische Anforderungen und operative Anweisungen enthalten.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die neuen Anforderungen unter MiCA und DORA betreffen insbesondere die Art und Weise, wie Institute mit Krypto-Assets umgehen und wie sie Vorfälle im Bereich der digitalen Resilienz melden müssen. Dies könnte erhebliche Anpassungen in den internen Prozessen und Systemen erfordern.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
IT, Compliance und Risikomanagement sollten die veröffentlichten Dokumente sorgfältig analysieren, um die neuen Anforderungen zu verstehen. Es ist wichtig, die internen Prozesse und Systeme zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um den neuen Meldepflichten und regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Eine Teilnahme an Workshops zur Tokenisierung könnte ebenfalls von Vorteil sein, um die Umsetzung der Anforderungen zu erleichtern.

Quelle(n):
ESMA – ESMA – Notifications – 18.09.2026 – Quelle: https://www.esma.europa.eu/esmas-activities/digital-finance-and-innovation/markets-crypto-assets-regulation-mica

ESMA setzt neue Aufsichtsprioritäten und warnt vor Cyber-Bedrohungen

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Was ist passiert?
Die ESMA hat neue Inhalte zur MiCA-Verordnung veröffentlicht, die für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister von Bedeutung sind. Zudem haben die Europäischen Aufsichtsbehörden zur Wachsamkeit gegenüber externen Abhängigkeiten, Cyber-Bedrohungen und privaten Kreditrisiken aufgerufen.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die neuen Aufsichtsprioritäten der ESMA im Bereich der digitalen Innovation und die Warnungen vor Cyber-Bedrohungen unterstreichen die Notwendigkeit für Institute, ihre Cyber-Sicherheitsstrategien zu überprüfen und anzupassen. Dies ist entscheidend, um den Schutz vor externen Bedrohungen zu gewährleisten.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
IT und Informationssicherheit sollten die bestehenden Cyber-Sicherheitsmaßnahmen und -strategien überprüfen und sicherstellen, dass sie den aktuellen Bedrohungen gewachsen sind. Eine regelmäßige Überprüfung der Abhängigkeiten von Drittanbietern und die Anpassung der Risikomanagementprozesse sind ebenfalls ratsam, um die Resilienz zu stärken.

Quelle(n):
ESMA – ESMA – Notifications – 25.09.2026 – Quelle: https://www.esma.europa.eu/esmas-activities/digital-finance-and-innovation/markets-crypto-assets-regulation-mica

ESMA konsultiert über Offenlegungspflichten unter der Prospektverordnung

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Was ist passiert?
Die ESMA hat eine Konsultation zu Offenlegungspflichten und die Aktualisierung von Leitlinien und Q&As unter der Prospektverordnung gestartet. Diese Entwicklungen betreffen Banken und Finanzdienstleister in der EU und zielen darauf ab, die Transparenz und den Schutz der Anleger zu verbessern.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die Konsultation könnte die Art und Weise beeinflussen, wie Finanzinstitute ihre Prospekte gestalten und welche Informationen sie offenlegen müssen. Dies ist besonders relevant für Institute, die regelmäßig Prospekte veröffentlichen und dabei den regulatorischen Anforderungen entsprechen müssen.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Regulatory Affairs und Legal sollten die Konsultationsdokumente prüfen und überlegen, wie sich die vorgeschlagenen Änderungen auf die Offenlegungspraxis auswirken könnten. Eine Teilnahme an der Konsultation könnte sinnvoll sein, um eigene Interessen zu vertreten. Zudem sollten interne Prozesse zur Prospekterstellung überprüft werden, um mögliche Anpassungen frühzeitig zu identifizieren.

Quelle(n):
ESMA – ESMA – Notifications – 11.09.2026 – Quelle: https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/esma-consults-disclosure-requirements-and-updates-guidelines-and-qas-under

EU-Kommission startet Initiativen zur Finanzbildung

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Was ist passiert?
Die EU-Kommission hat zwei Initiativen im Rahmen der Finanzbildungsstrategie für die EU gestartet. Diese Initiativen zielen darauf ab, die finanzielle Bildung innerhalb der EU zu verbessern und richten sich an Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die Beteiligung an diesen Initiativen könnte langfristig die finanzielle Kompetenz der Bevölkerung stärken und somit indirekt auch die Stabilität des Finanzsektors fördern. Für Finanzinstitute bietet sich die Möglichkeit, aktiv zur Verbesserung der Finanzbildung beizutragen und dadurch das Vertrauen in den Finanzsektor zu stärken.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten prüfen, ob und wie sie sich an den Initiativen beteiligen können. Dies könnte durch die Bereitstellung von Ressourcen oder durch die Entwicklung eigener Bildungsprogramme geschehen. Eine aktive Teilnahme könnte nicht nur zur Stärkung der Finanzbildung beitragen, sondern auch das Ansehen des Instituts in der Öffentlichkeit verbessern.

Quelle(n):
EU-Kommission – News alert: Contribute to two initiatives under the Financial Literacy Strategy for the EU – 01.09.2026 – Quelle: https://ec.europa.eu/newsroom/fisma/newsletter-archives/78646

EBA veröffentlicht aktualisierte Validierungsregeln für Berichterstattung

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Was ist passiert?
Die EBA hat eine aktualisierte Liste von Validierungsregeln im Rahmen ihrer vierteljährlichen Berichterstattungs-Updates veröffentlicht. Diese Überarbeitung umfasst Regeln, die aufgrund von Ungenauigkeiten oder IT-bezogenen Problemen deaktiviert oder reaktiviert wurden.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die Aktualisierung ist für Banken und Finanzdienstleister von Bedeutung, da sie die Genauigkeit und Konsistenz der Berichterstattung beeinflusst. Institute müssen sicherstellen, dass ihre Berichterstattung den aktualisierten Regeln entspricht.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Meldewesen und IT sollten die aktualisierten Validierungsregeln prüfen und die Berichterstattungsprozesse entsprechend anpassen. Dabei ist sicherzustellen, dass alle relevanten Datenfelder und Schnittstellen den neuen Anforderungen entsprechen. Abweichungen sind zu dokumentieren und in einer Gap-Liste festzuhalten.

Quelle(n):
European Banking Authority – EBA E-mail alert 14 September – 14.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-publishes-updated-list-validation-rules-part-its-regular-quarterly-reporting-frameworks-update

EBA veröffentlicht Leitlinien zu Drittparteirisiken und BRRD-Reporting-Klärungen

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Was ist passiert?
Die EBA hat endgültige Leitlinien zum Management von Drittparteirisiken veröffentlicht, die mit DORA abgestimmt sind. Diese Leitlinien zielen darauf ab, die regulatorischen Anforderungen für kritische oder wichtige Funktionen zu vereinfachen. Zusätzlich wurden mehrere Q&As zum BRRD-Reporting veröffentlicht, die Klarstellungen zu verschiedenen Aspekten des Reportings bieten.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die neuen Leitlinien und Q&As sind für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister von hoher Relevanz, da sie die regulatorischen Anforderungen und das Reporting betreffen. Institute müssen ihre Prozesse und Governance-Strukturen im Hinblick auf Drittparteirisiken und BRRD-Reporting überprüfen.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten die neuen Leitlinien und Q&As analysieren, um ihre Betroffenheit zu bestimmen. Es ist wichtig, bestehende Prozesse und Governance-Strukturen im Hinblick auf Drittparteirisiken und BRRD-Reporting zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Dabei sollten insbesondere die Rollen und Verantwortlichkeiten in der Zusammenarbeit mit Drittparteien klar definiert und dokumentiert werden.

Quelle(n):
EBA – EBA E-mail alert 18 September – 18.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-publishes-its-final-guidelines-management-third-party-risk-delivering-more-proportionate-and
EBA – EBA E-mail alert 18 September – 18.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/single-rule-book-qa/qna/view/publicId/2026_7795
EBA – EBA E-mail alert 18 September – 18.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/single-rule-book-qa/qna/view/publicId/2026_7895
EBA – EBA E-mail alert 18 September – 18.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/single-rule-book-qa/qna/view/publicId/2026_7926
EBA – EBA E-mail alert 18 September – 18.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/single-rule-book-qa/qna/view/publicId/2026_7927

EBA startet Konsultation zu überarbeiteten technischen Standards

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Was ist passiert?
Die EBA hat eine Konsultation zu überarbeiteten Implementing Technical Standards für Kapital- und Liquiditätsanforderungen gestartet. Die Konsultation läuft bis zum 4. Januar 2027.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Diese Überarbeitungen zielen darauf ab, die Effizienz des regulatorischen Rahmens zu verbessern. Institute sollten die vorgeschlagenen Änderungen prüfen, um mögliche Auswirkungen auf ihre Kapital- und Liquiditätsanforderungen zu bewerten.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten die Konsultationsdokumente analysieren und ihre Positionen zu den vorgeschlagenen Änderungen formulieren. Eine Teilnahme an der Konsultation kann sinnvoll sein, um die eigenen Interessen zu vertreten. Dabei sollten insbesondere die Auswirkungen auf bestehende Kapital- und Liquiditätsmodelle bewertet und dokumentiert werden.

Quelle(n):
European Banking Authority – EBA E-mail alert 25 September – 25.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-consults-revised-technical-standards-joint-decisions-institution-specific
European Banking Authority – EBA E-mail alert 25 September – 25.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/events/consultation-revised-implementing-technical-standards-joint-decisions-institution-specific

EBA legt Prioritäten zur MiCA-Überprüfung fest

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Was ist passiert?
Die EBA hat ihre Antwort auf die Konsultation zur Überprüfung der MiCA-Verordnung veröffentlicht. MiCA bietet einen umfassenden regulatorischen Rahmen für Krypto-Asset-Aktivitäten in der EU.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die EBA empfiehlt, bestimmte Themen bei der MiCA-Überprüfung zu priorisieren, um mit neuen Marktentwicklungen Schritt zu halten. Institute sollten die Entwicklungen im Bereich Krypto-Assets beobachten.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten die Empfehlungen der EBA zur MiCA-Überprüfung beobachten und die Entwicklungen im Bereich Krypto-Assets im Auge behalten. Dabei sollten sie insbesondere die Auswirkungen auf bestehende Governance- und Kontrollstrukturen bewerten.

Quelle(n):
European Banking Authority – EBA E-mail alert 24 September – 24.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-identifies-priorities-review-mica

ESAs identifizieren wesentliche Risiken für das EU-Finanzsystem

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Was ist passiert?
Die europäischen Aufsichtsbehörden EBA, EIOPA und ESMA haben externe Abhängigkeiten, Cyber-Bedrohungen und private Kreditrisiken als zentrale Schwachstellen für das EU-Finanzsystem identifiziert. Diese Risiken erfordern erhöhte Wachsamkeit von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die ESAs betonen die Notwendigkeit, diese Risiken zu überwachen, um die Stabilität des Finanzsystems zu gewährleisten. Institute sollten diese Risiken im Rahmen ihres Risikomanagements beobachten.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten die identifizierten Risiken im Rahmen ihres Risikomanagements überwachen und gegebenenfalls Anpassungen in ihren Überwachungsprozessen vornehmen. Dabei sollten insbesondere die Abhängigkeiten von Drittparteien und die Cyber-Bedrohungen regelmäßig bewertet werden.

Quelle(n):
EBA – EBA E-mail alert 23 September – 23.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/esas-call-vigilance-over-external-dependencies-cyber-threats-and-private-credit-risks

EBA reagiert auf Nicht-Annahme von Änderungen der technischen Standards

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Was ist passiert?
Die EBA hat auf die Entscheidung der Europäischen Kommission reagiert, die vorgeschlagenen Änderungen der technischen Standards zur Verkürzung der Antragsfrist für die Reduzierung von Eigenmitteln nicht anzunehmen. Diese Entscheidung betrifft die Delegierte Verordnung (EU) Nr. 241/2014 und hat Auswirkungen auf die regulatorischen Prozesse und die betroffenen Finanzinstitute.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die Nicht-Annahme der Änderungen beeinflusst die Rahmenbedingungen für Banken in der EU, obwohl kein direkter IT-Bezug besteht. Institute sollten die regulatorischen Prozesse weiterhin beobachten.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten die regulatorischen Entwicklungen im Auge behalten und sicherstellen, dass ihre Prozesse weiterhin den bestehenden Anforderungen entsprechen. Dabei sollten sie insbesondere die Auswirkungen auf die Eigenmittelanforderungen regelmäßig überprüfen.

Quelle(n):
EBA – EBA E-mail alert 9 September – 09.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-responds-european-commissions-non-adoption-draft-amending-technical-standards-prior-permission

EBA veröffentlicht Arbeitsprogramm 2027

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Was ist passiert?
Die EBA hat ihr Arbeitsprogramm für 2027 veröffentlicht, das die zentralen Schwerpunkte und Ziele für das kommende Jahr beschreibt. Es wird erwartet, dass die EBA neue Aufsichtsgrenzen erkundet.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Das Arbeitsprogramm zeigt die zukünftige regulatorische Ausrichtung und Prioritäten der EBA auf. Institute sollten die geplanten Schwerpunkte und Ziele der EBA für 2027 beobachten.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten das Arbeitsprogramm der EBA für 2027 analysieren und die geplanten Schwerpunkte und Ziele im Rahmen ihrer strategischen Planung berücksichtigen. Dabei sollten sie insbesondere die Auswirkungen auf ihre eigenen strategischen Initiativen bewerten.

Quelle(n):
European Banking Authority – EBA E-mail alert 30 September – 30.09.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-publishes-its-2027-work-programme

Neue BaFin-Verordnung für Wertpapierinstitute und Schwarmfinanzierungsdienstleister

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Was ist passiert?
Die BaFin hat eine neue Verordnung erlassen, die die Prüfungsberichtsverordnung für Wertpapierinstitute und Schwarmfinanzierungsdienstleister betrifft. Diese Verordnung hat klare regulatorische Implikationen und erfordert möglicherweise Anpassungen in den Prüfungsprozessen.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die Verordnung betrifft die Prüfungsprozesse von Wertpapierinstituten und Schwarmfinanzierungsdienstleistern und könnte Anpassungen in der Compliance erfordern.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten ihre Prüfungsprozesse überprüfen und sicherstellen, dass sie den neuen Anforderungen der BaFin-Verordnung entsprechen.

Quelle(n):
BaFin – Bafin: Wertpapierinstitute und Schwarmfinanzierungsdienstleister: Bafin erlässt Verordnung – 14.09.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2026/meldung_2026_09_14_bafin_verordnung_dora.html

BaFin-Rundschreiben zu wichtigen Funktionsträgern im KWG und PfandBG

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Was ist passiert?
Die BaFin hat ein Rundschreiben veröffentlicht, das die Anforderungen an die Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit und Expertise von wichtigen Funktionsträgern im Rahmen des KWG und PfandBG konkretisiert.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Das Rundschreiben konkretisiert die Anforderungen an wichtige Funktionsträger, was für die Governance und Compliance von Finanzinstituten von Bedeutung ist.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten die Qualifikationen und Unabhängigkeit ihrer Funktionsträger überprüfen und sicherstellen, dass sie den neuen Anforderungen entsprechen.

Quelle(n):
BaFin – Bafin: KWG und PfandBG: Bafin veröffentlicht Rundschreiben zu wichtigen Funktionsträgern – 14.09.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2026/meldung_2026_09_14_kwg_pfandbg_rundschreiben_zu_wichtigen_funktionstraegern.html


PCS-Einordnung & Ausblick

Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der IT-Regulatorik und digitalen Resilienz erfordern von Finanzinstituten eine proaktive Anpassung ihrer Governance- und Kontrollstrukturen. Die neuen Anforderungen unter MiCA und DORA zwingen Institute dazu, ihre Meldeprozesse und den Umgang mit Krypto-Assets zu überdenken. Gleichzeitig betonen die Leitlinien zu Drittparteirisiken die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit mit externen Partnern kritisch zu hinterfragen und zu dokumentieren. Die identifizierten Cyber-Bedrohungen und externen Abhängigkeiten machen deutlich, dass eine robuste Cyber-Sicherheitsstrategie unerlässlich ist, um die Stabilität und Sicherheit der IT-Infrastruktur zu gewährleisten.

In den kommenden Monaten sollten Finanzinstitute ihre IT- und Compliance-Abteilungen darauf vorbereiten, die neuen Anforderungen von MiCA und DORA umzusetzen. Die Überprüfung und Anpassung der Cyber-Sicherheitsstrategien bleibt eine zentrale Priorität, um den Schutz vor externen Bedrohungen zu gewährleisten. Zudem sollten Institute die Konsultationen zu Offenlegungspflichten und technischen Standards aktiv verfolgen, um ihre Interessen zu vertreten und frühzeitig auf regulatorische Änderungen zu reagieren. Die kontinuierliche Überwachung von Drittparteirisiken und die Anpassung der Governance-Strukturen werden entscheidend sein, um den neuen regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.