Monatliches IT-Regulatorik Briefing (Juni 2026)

Veröffentlicht am 2. Juli 2026

Das Juni-Briefing beleuchtet regulatorische Entwicklungen, darunter DORA, NIS2 und BaFin-Warnungen, die für Finanzinstitute relevant sind.

i 3 Inhaltsverzeichnis

Der Juni 2026 zeigt ein klares Muster zunehmender regulatorischer Aktivität und verstärkter Aufsicht durch die BaFin und andere europäische Behörden. Die BaFin hat zahlreiche Warnungen vor unerlaubten Finanz- und Kryptodienstleistungen sowie Identitätsmissbrauch herausgegeben, was die Dringlichkeit unterstreicht, die Marktintegrität zu schützen und das Vertrauen der Verbraucher zu bewahren. Gleichzeitig wurden Bußgelder wegen Verstößen gegen das Geldwäschegesetz und das Wertpapierhandelsgesetz verhängt, was die Bedeutung robuster Compliance-Systeme betont. Zusätzlich hat die EBA die Liste der systemrelevanten Institute aktualisiert und ein Memorandum zur Stablecoin-Überwachung unterzeichnet, was die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Kryptowährungen stärkt. Die Konsultationen zur Überarbeitung von KAMaRisk und KAPrüfbV sowie die Einführung von Produktinterventionen durch die BaFin zeigen den fortwährenden Fokus auf Transparenz und Risikomanagement. Diese Entwicklungen verdeutlichen die Notwendigkeit für Finanzinstitute, ihre internen Prozesse kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen, um den steigenden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.

Zeitraum: 01.06.2026 – 30.06.2026


Kernmeldungen (22)

Warnung vor unerlaubten Finanz- und Kryptodienstleistungen

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die BaFin hat mehrere Warnungen bezüglich unerlaubter Finanz- und Kryptodienstleistungen herausgegeben. Betroffene Websites wie crownexcapitalgroup.com, bitora.vip, digixglobal.com und viele andere bieten ohne Erlaubnis solche Dienstleistungen an. Diese Plattformen stellen ein erhebliches Risiko für Anleger dar, da sie nicht unter der Aufsicht der BaFin stehen. Die Angebote umfassen häufig Finanz- und Kryptowerte-Dienstleistungen, die ohne die erforderliche Genehmigung betrieben werden. Solche unerlaubten Aktivitäten gefährden die Marktintegrität und das Vertrauen der Verbraucher. Die BaFin hat Ermittlungen gegen einige der Betreiber eingeleitet.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Unerlaubte Finanz- und Kryptodienstleistungen stellen ein erhebliches Risiko für die Marktintegrität und die Sicherheit der Anleger dar. Finanzinstitute müssen sicherstellen, dass sie nicht unwissentlich mit solchen Plattformen interagieren oder diese unterstützen. Die Warnungen der BaFin sind ein wichtiger Hinweis darauf, dass die betroffenen Plattformen nicht den regulatorischen Anforderungen entsprechen. Dies kann zu erheblichen finanziellen Verlusten für Anleger führen und das Vertrauen in den Finanzmarkt untergraben. Die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben ist entscheidend, um das Risiko von Sanktionen und Reputationsschäden zu vermeiden.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten ihre Kunden aktiv über die Risiken unerlaubter Finanz- und Kryptodienstleistungen informieren. Es ist wichtig, die eigenen Systeme und Prozesse zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Geschäfte mit den genannten Plattformen getätigt werden. Zudem sollten interne Kontrollmechanismen gestärkt werden, um unerlaubte Aktivitäten frühzeitig zu erkennen. Die Zusammenarbeit mit der BaFin und anderen Aufsichtsbehörden kann helfen, die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen sicherzustellen. Kunden sollten ermutigt werden, verdächtige Aktivitäten zu melden, um das Risiko von Betrug und Missbrauch zu minimieren.

Quelle(n):
BaFin – BaFin warnt vor der Website crownexcapitalgroup.com – 02.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_06_02_crownexcapitalgroup.html
BaFin – BaFin warnt vor der Website bitora.vip – 02.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_06_02_bitora.html
BaFin – BaFin warnt vor der Website digixglobal.com und ermittelt gegen die unbekannten Betreiber – 05.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_06_05_digixglobal_com.html

Identitätsmissbrauch bei Finanzdienstleistungen

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die BaFin hat mehrere Warnungen bezüglich Identitätsmissbrauchs im Zusammenhang mit Finanzdienstleistungen herausgegeben. Websites wie investtrading.co, cryptostackoption.com und andere stehen im Verdacht, ohne Erlaubnis Finanzdienstleistungen anzubieten und Identitätsdiebstahl zu betreiben. Diese Plattformen nutzen häufig gefälschte Identitäten oder missbrauchen bestehende Namen, um Vertrauen zu erwecken. Der Missbrauch von Identitäten stellt ein erhebliches Risiko für Verbraucher und Finanzinstitute dar. Die BaFin hat betroffene Plattformen identifiziert und warnt vor den potenziellen Gefahren.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Identitätsmissbrauch im Finanzsektor kann zu erheblichen finanziellen Verlusten und Reputationsschäden führen. Finanzinstitute müssen wachsam sein, um nicht unwissentlich in betrügerische Aktivitäten verwickelt zu werden. Die Warnungen der BaFin sind ein wichtiger Hinweis darauf, dass bestimmte Plattformen nicht den regulatorischen Anforderungen entsprechen und potenziell schädlich sind. Der Schutz der Identität von Kunden ist entscheidend, um das Vertrauen in den Finanzmarkt zu wahren. Die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben ist unerlässlich, um das Risiko von Sanktionen und rechtlichen Konsequenzen zu minimieren.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten ihre Kunden über die Risiken von Identitätsmissbrauch informieren und Maßnahmen ergreifen, um solche Vorfälle zu verhindern. Es ist wichtig, die eigenen Sicherheitsprotokolle zu überprüfen und zu stärken, um den Missbrauch von Identitäten zu erkennen und zu verhindern. Die Zusammenarbeit mit der BaFin und anderen Aufsichtsbehörden kann helfen, verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu identifizieren. Kunden sollten ermutigt werden, verdächtige Aktivitäten zu melden, um das Risiko von Betrug und Missbrauch zu minimieren. Die Implementierung von robusten Identitätsprüfungsprozessen kann dazu beitragen, das Vertrauen in den Finanzmarkt zu stärken.

Quelle(n):
BaFin – BaFin warnt vor Website investtrading.co und weist auf Identitätsdiebstahl hin – 02.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_06_02_investtrading.html
Bafin – Bafin: cryptostackoption(.)com / cryptostackoption(.)net: Bafin warnt vor Websites und weist auf Identitätsmissbrauch hin – 11.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_06_11_cryptostackoption.html

Warnung vor unerlaubten Kreditangeboten

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die BaFin hat mehrere Warnungen bezüglich unerlaubter Kreditangebote herausgegeben. Plattformen wie Sofort Kredit DE KFB, velcal-group.com und euroflex24.com bieten ohne die erforderliche Erlaubnis Kreditverträge an. Diese Angebote sind illegal und stellen ein erhebliches Risiko für Verbraucher dar. Die betroffenen Websites operieren ohne die notwendige Aufsicht und können zu finanziellen Verlusten führen. Die BaFin hat Ermittlungen gegen einige der Betreiber eingeleitet, um die illegalen Aktivitäten zu unterbinden.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Unerlaubte Kreditangebote können zu erheblichen finanziellen Verlusten für Verbraucher führen und das Vertrauen in den Finanzmarkt untergraben. Finanzinstitute müssen sicherstellen, dass sie nicht unwissentlich mit solchen Plattformen interagieren oder diese unterstützen. Die Warnungen der BaFin sind ein wichtiger Hinweis darauf, dass die betroffenen Plattformen nicht den regulatorischen Anforderungen entsprechen. Die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben ist entscheidend, um das Risiko von Sanktionen und Reputationsschäden zu vermeiden. Der Schutz der Verbraucher vor betrügerischen Kreditangeboten ist von höchster Priorität.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten ihre Kunden aktiv über die Risiken unerlaubter Kreditangebote informieren. Es ist wichtig, die eigenen Systeme und Prozesse zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Geschäfte mit den genannten Plattformen getätigt werden. Zudem sollten interne Kontrollmechanismen gestärkt werden, um unerlaubte Aktivitäten frühzeitig zu erkennen. Die Zusammenarbeit mit der BaFin und anderen Aufsichtsbehörden kann helfen, die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen sicherzustellen. Kunden sollten ermutigt werden, verdächtige Aktivitäten zu melden, um das Risiko von Betrug und Missbrauch zu minimieren.

Quelle(n):
BaFin – „Sofort Kredit DE KFB“: BaFin ermittelt gegen den Betreiber der Website sofortkreditkfb.com/intl/ – 02.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_06_02_sofortkredit_de_kfb.html
Bafin – Bafin: Bafin warnt vor Kreditangeboten auf der Website velcal-group(.)com – 12.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_06_12_velcal_group.html
Bafin – Bafin: euroflex24(.)com: Bafin warnt vor Kreditangeboten auf der Website – 23.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_06_23_euroflex24_com.html

Gefälschte Behördenbezüge und Schreiben

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die BaFin warnt vor gefälschten Schreiben und Steuerzahlungsaufforderungen, die im Namen des Bundesministeriums der Finanzen versendet werden. Diese betrügerischen Dokumente zielen darauf ab, sensible Informationen zu erlangen oder finanzielle Schäden zu verursachen. Solche Aktivitäten untergraben das Vertrauen in offizielle Finanzkommunikation und stellen ein erhebliches Risiko für Finanzinstitute dar. Die BaFin hat betroffene Fälle identifiziert und warnt vor den potenziellen Gefahren.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Gefälschte Behördenbezüge und Schreiben können zu erheblichen finanziellen Verlusten und Reputationsschäden führen. Finanzinstitute müssen wachsam sein, um nicht unwissentlich in betrügerische Aktivitäten verwickelt zu werden. Die Warnungen der BaFin sind ein wichtiger Hinweis darauf, dass bestimmte Dokumente nicht authentisch sind und potenziell schädlich sein können. Der Schutz der Integrität von Finanzkommunikation ist entscheidend, um das Vertrauen in den Finanzmarkt zu wahren. Die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben ist unerlässlich, um das Risiko von Sanktionen und rechtlichen Konsequenzen zu minimieren.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten ihre Kunden über die Risiken gefälschter Behördenbezüge und Schreiben informieren und Maßnahmen ergreifen, um solche Vorfälle zu verhindern. Es ist wichtig, die eigenen Sicherheitsprotokolle zu überprüfen und zu stärken, um den Missbrauch von Identitäten zu erkennen und zu verhindern. Die Zusammenarbeit mit der BaFin und anderen Aufsichtsbehörden kann helfen, verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu identifizieren. Kunden sollten ermutigt werden, verdächtige Aktivitäten zu melden, um das Risiko von Betrug und Missbrauch zu minimieren. Die Implementierung von robusten Prüfprozessen kann dazu beitragen, das Vertrauen in den Finanzmarkt zu stärken.

Quelle(n):
BaFin – Bafin: Betrug: Bafin warnt vor gefälschten BMF-Schreiben – 08.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/weitere/2026/meldung_2026_06_08_gefaelschtes_bmf-schreiben.html
BaFin – Bafin warnt vor gefälschter Aufforderung zur Steuerzahlung – 15.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/weitere/2026/meldung_2026_06_15_gefaelschte_aufforderung_bmf.html

BaFin verhängt Bußgelder wegen Verstößen gegen Geldwäsche- und Wertpapierhandelsgesetz

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die BaFin hat gegen die AIL Leasing München AG ein Bußgeld von 75.000 Euro wegen Verstößen gegen das Geldwäschegesetz verhängt. Zudem wurde eine Geldbuße von 80.000 Euro gegen Resolution Capital Limited wegen eines Verstoßes gegen das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) festgesetzt. Diese Maßnahmen unterstreichen die Bedeutung der Einhaltung von Geldwäschevorschriften und Meldepflichten im Wertpapierhandel.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die verhängten Bußgelder zeigen, dass die BaFin Verstöße gegen das Geldwäschegesetz und das WpHG konsequent ahndet. Finanzinstitute müssen sicherstellen, dass ihre Compliance-Systeme robust genug sind, um solche Verstöße zu verhindern. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist entscheidend, um rechtliche Konsequenzen und Reputationsschäden zu vermeiden.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten ihre internen Kontrollsysteme und Compliance-Prozesse überprüfen und gegebenenfalls anpassen, um sicherzustellen, dass sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Insbesondere sollten sie die Geldwäscheprävention und die Einhaltung der Meldepflichten im Wertpapierhandel verstärken. Eine regelmäßige Schulung der Mitarbeiter in diesen Bereichen kann ebenfalls dazu beitragen, Verstöße zu vermeiden.

Quelle(n):
BaFin – AIL Leasing München AG: BaFin setzt Bußgeld fest – 01.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Massnahmen/60b_KWG_84_WpIG_und_57_GwG/meldung_2026_06_01_ail_leasing_m%C3%BCnchen_ag.html
BaFin – Bafin: Resolution Capital Limited: Bafin setzt Geldbuße fest – 11.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Massnahmen/40c_neu_124_WpHG/meldung_2026_06_11_resolution_capital_limited.html?expanded=true

BaFin untersagt Angebote von Vermögensanlagen wegen Verstößen gegen das Vermögensanlagengesetz

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die BaFin hat das öffentliche Angebot von Partizipationsscheinen der AMAGVIK Int. AG sowie die Vermögensanlage ‚Co-Investment AlleAktien Wealth x SpaceX‘ von Equity Research Ventures untersagt. Beide Maßnahmen basieren auf Verstößen gegen das Vermögensanlagengesetz.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Diese Untersagungen verdeutlichen die strikte Durchsetzung der Vorschriften des Vermögensanlagengesetzes durch die BaFin. Finanzdienstleister müssen sicherstellen, dass ihre Angebote den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, um Sanktionen zu vermeiden. Die Einhaltung der Prospektpflicht und die korrekte Darstellung von Vermögensanlagen sind von zentraler Bedeutung.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Unternehmen sollten ihre Vermögensanlagen und Prospekte sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass sie den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Eine enge Zusammenarbeit mit Rechtsberatern kann helfen, potenzielle Verstöße frühzeitig zu identifizieren und zu beheben. Zudem sollten regelmäßige interne Audits durchgeführt werden, um die Compliance zu gewährleisten.

Quelle(n):
BaFin – AMAGVIK Int. AG: BaFin untersagt das öffentliche Angebot von Partizipationsscheinen – 02.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/weitere/2026/meldung_2026_06_02_amagvik_int_ag.html
BaFin – Bafin: Equity Research Ventures PTE. LTD. („AlleAktien“): Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) untersagt das öffentliche Angebot der Vermögensanlage mit der Bezeichnung „Co-Investment AlleAktien Wealth x SpaceX“. – 08.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Massnahmen/Untersagung/meldung_2026_06_08_equity_research_ventures_pte_ltd.html

BaFin ordnet Mängelbeseitigung und zusätzliche Eigenmittel bei Finanzinstituten an

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die BaFin hat der Vereinigten Volksbank eG in Brakel die Vorhaltung zusätzlicher Eigenmittel angeordnet. Zudem wurde bei der Instinet Germany GmbH die Beseitigung von Mängeln in der Geldwäscheprävention gefordert. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Stabilität und Compliance der betroffenen Institute zu verbessern.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die Anordnungen der BaFin unterstreichen die Bedeutung einer soliden Kapitalausstattung und effektiver Geldwäschepräventionsmaßnahmen. Finanzinstitute müssen sicherstellen, dass sie den aufsichtsrechtlichen Anforderungen entsprechen, um ihre Stabilität und Integrität zu gewährleisten. Die Einhaltung dieser Vorgaben ist entscheidend für das Vertrauen der Kunden und der Aufsichtsbehörden.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten ihre Kapitalplanung und Risikostrategien überprüfen und anpassen, um den Anforderungen der BaFin gerecht zu werden. Zudem sollten sie ihre Geldwäschepräventionssysteme evaluieren und gegebenenfalls verbessern. Eine regelmäßige Überprüfung der internen Kontrollmechanismen kann helfen, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Quelle(n):
BaFin – Vereinigte Volksbank eG, Brakel: BaFin ordnet zusätzliche Eigenmittel an – 03.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Massnahmen/60b_KWG_84_WpIG_und_57_GwG/meldung_2026_06_03_vereinigte_volksbank.html
BaFin – Bafin: Instinet Germany GmbH: Bafin ordnet Mängelbeseitigung an – 10.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Massnahmen/60b_KWG_84_WpIG_und_57_GwG/meldung_2026_06_10_instinet_germany_gmbh.html?expanded=true

BaFin startet Konsultationen zur Überarbeitung von KAMaRisk und KAPrüfbV

Ampel: 🟡 Prüfen

Was ist passiert?
Die BaFin hat Konsultationen zur Überarbeitung des KAMaRisk-Rundschreibens und der KAPrüfbV-Änderungsverordnung gestartet. Diese Konsultationen zielen darauf ab, die Anforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften zu harmonisieren und die Prüfungsberichte von Fonds zu aktualisieren.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die Konsultationen bieten Finanzinstituten die Möglichkeit, Feedback zu den geplanten Änderungen zu geben und sich auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Eine aktive Teilnahme an diesen Konsultationen kann helfen, die eigenen Interessen zu vertreten und die zukünftigen regulatorischen Rahmenbedingungen mitzugestalten.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten die Konsultationsdokumente sorgfältig prüfen und überlegen, ob sie Stellungnahmen abgeben möchten. Eine enge Zusammenarbeit mit Fachverbänden und Rechtsberatern kann dabei unterstützen, fundierte Beiträge zu leisten. Zudem sollten sie die potenziellen Auswirkungen der Änderungen auf ihre Geschäftsprozesse analysieren.

Quelle(n):
BaFin – Bafin: KAMaRisk: Bafin konsultiert Rundschreiben – 12.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2026/meldung_2026_06_12_konsultation_kama_risk.html
BaFin – Bafin: KAPrüfbV: Bafin konsultiert Änderungsverordnung – 30.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2026/meldung_2026_06_30_konsultation_kapr%C3%BCfbv.html

BaFin führt Produktinterventionen und Sonderbeauftragte zur Verbesserung der Transparenz ein

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die BaFin hat eine Produktinterventionsmaßnahme für Turbo-Zertifikate eingeführt, um die Transparenz für Kleinanleger zu erhöhen. Zudem wurde ein Sonderbeauftragter für die DF Deutsche Finance Investment GmbH bestellt, um die Verwaltung geschlossener Publikumsfonds zu überprüfen.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Diese Maßnahmen zeigen das Bestreben der BaFin, die Transparenz und Compliance im Finanzmarkt zu verbessern. Finanzdienstleister müssen sicherstellen, dass ihre Produkte den neuen Transparenzanforderungen entsprechen und dass sie bereit sind, auf Anfragen der Aufsichtsbehörden zu reagieren.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Unternehmen sollten ihre Produktangebote und internen Prozesse überprüfen, um sicherzustellen, dass sie den neuen Anforderungen entsprechen. Eine enge Zusammenarbeit mit der BaFin und die Bereitstellung der geforderten Informationen sind entscheidend, um regulatorische Risiken zu minimieren.

Quelle(n):
Bafin – Bafin: Turbo-Zertifikate: Mehr Transparenz – 16.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2026/meldung_2026_06_16_turbo_zertifikate_mehr_transparenz.html
BaFin – Bafin: DF Deutsche Finance Investment GmbH: Bafin bestellt Sonderbeauftragten und ordnet die Erteilung von Auskünften und Vorlage von Unterlagen an – 19.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Massnahmen/40c_neu_124_WpHG/meldung_2026_06_19_deutsche_finance_investment_gmbh.html?expanded=true

BaFin und EBA fördern Proportionalität und Risikoorientierung in der Regulierung

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die BaFin hat die MaRisk überarbeitet, um mehr Proportionalität im Risikomanagement zu ermöglichen. Gleichzeitig hat die EBA eine Konsultation zur Überarbeitung des EU-Stresstests gestartet, die eine stärkere Risikoorientierung vorsieht.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Diese Entwicklungen bieten Banken mehr Flexibilität und könnten die Belastung durch regulatorische Anforderungen reduzieren. Die Anpassungen zielen darauf ab, die Resilienz der Institute zu stärken und die Effizienz der Risikobewertung zu verbessern.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Institute sollten die neuen Regelungen und Konsultationen genau verfolgen und ihre Risikomanagementpraktiken entsprechend anpassen. Eine aktive Teilnahme an der Konsultation kann helfen, die eigenen Interessen zu vertreten und die zukünftigen Rahmenbedingungen mitzugestalten.

Quelle(n):
BaFin – Bafin: MaRisk schaffen mehr Spielraum für Banken – 25.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2026/fa_bj_260630_9_marisk_novelle_artikel.html
BaFin – Bafin: EU-Stresstest soll stärker risikoorientiert werden – 24.06.2026 – Quelle: https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2026/meldung_2026_06_24_eu_stresstest_erleichterung.html

EBA aktualisiert Liste der systemrelevanten Institute und unterzeichnet MoU zur Stablecoin-Überwachung

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat die Liste der anderen systemrelevanten Institute (O-SIIs) in der EU aktualisiert. Gleichzeitig wurde ein Memorandum of Understanding mit dem New York State Department of Financial Services zur Überwachung internationaler Stablecoin-Aktivitäten unterzeichnet.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die Aktualisierung der O-SIIs-Liste ist entscheidend für die Finanzaufsicht, da sie die Institute identifiziert, die aufgrund ihrer Größe, Bedeutung und Vernetzung besondere Aufmerksamkeit erfordern. Das MoU zur Stablecoin-Überwachung ist von hoher Bedeutung, da es die internationale Zusammenarbeit bei der Regulierung von Kryptowährungen stärkt und potenzielle Risiken für die Finanzstabilität adressiert.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten die aktualisierte Liste der O-SIIs überprüfen und ihre Risikomanagementstrategien entsprechend anpassen. Zudem sollten sie die Entwicklungen im Bereich der Stablecoin-Regulierung genau beobachten und sicherstellen, dass ihre Compliance-Programme den neuen Anforderungen entsprechen.

Quelle(n):
European Banking Authority – EBA updates list of Other Systemically Important Institutions (O-SIIs) – 02.06.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-updates-list-other-systemically-important-institutions-2

Erster Bericht zu ICT-bezogenen Vorfällen im Rahmen von DORA veröffentlicht

Ampel: 🟢 Beobachten

Was ist passiert?
Die EBA, EIOPA und ESMA haben ihren ersten Bericht über große ICT-bezogene Vorfälle veröffentlicht. Der Bericht zeigt die zunehmende Vernetzung von ICT-Risiken und betont die Notwendigkeit verstärkter Cybersicherheitsmaßnahmen.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Der Bericht ist hochrelevant für die Resilienz im Finanzsektor, da er die Bedeutung von DORA unterstreicht und auf die wachsenden Herausforderungen im Bereich der Cybersicherheit hinweist. Finanzinstitute müssen sich auf eine verstärkte Überwachung und Berichterstattung zu ICT-Risiken einstellen.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten ihre Cybersicherheitsstrategien überprüfen und sicherstellen, dass sie den Anforderungen von DORA entsprechen. Es ist ratsam, die im Bericht identifizierten Risiken zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen.

Quelle(n):
EBA – ESAs publish first report on DORA major ICT-related incidents – 03.06.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/esas-publish-first-report-dora-major-ict-related-incidents

EBA veröffentlicht neue Q&As zu Kreditwürdigkeitsprüfungen und FINREP-Berichterstattung

Ampel: 🟢 Beobachten

Was ist passiert?
Die EBA hat neue Q&As zu wichtigen regulatorischen Themen veröffentlicht, darunter Kreditwürdigkeitsprüfungen und FINREP-Berichterstattung. Diese sind für Banken und Finanzdienstleister von hoher Relevanz.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die neuen Q&As bieten Klarheit zu wesentlichen regulatorischen Anforderungen, die für die Einhaltung der Vorschriften im Finanzsektor entscheidend sind. Sie helfen Banken, ihre Prozesse zur Kreditwürdigkeitsprüfung und Berichterstattung zu optimieren.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Banken sollten die neuen Q&As sorgfältig prüfen und ihre internen Prozesse entsprechend anpassen, um die Einhaltung der regulatorischen Anforderungen sicherzustellen. Eine Schulung der Mitarbeiter zu den aktualisierten Vorgaben könnte ebenfalls sinnvoll sein.

Quelle(n):
EBA – Single Rulebook Q&A 2025_7588 – 05.06.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/single-rule-book-qa/qna/view/publicId/2025_7588

EBA startet Konsultation zu Pillar 3 Data Hub für kleine Banken

Ampel: 🟢 Beobachten

Was ist passiert?
Die EBA hat ein Diskussionspapier veröffentlicht, das einen vereinfachten Prozess für den Pillar 3 Data Hub für kleine und nicht-komplexe Institute vorschlägt. Ziel ist es, die Offenlegungslast zu reduzieren und Feedback von Stakeholdern zu sammeln.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die vorgeschlagenen Erleichterungen könnten die regulatorische Belastung für kleine Banken erheblich verringern und die Effizienz der Offenlegung verbessern. Dies ist besonders relevant für Institute, die mit begrenzten Ressourcen arbeiten.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Kleine Banken sollten die Konsultation aktiv verfolgen und gegebenenfalls Feedback einreichen, um ihre Interessen zu vertreten. Eine Überprüfung der aktuellen Offenlegungspraktiken im Hinblick auf die vorgeschlagenen Änderungen ist ratsam.

Quelle(n):
European Banking Authority – EBA E-mail alert 8 June
2026 – 08.06.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-launches-discussion-paper-pillar-3-data-hub-small-banks

EBA schlägt Vereinfachungen im Bankenkapitalrahmen vor

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die EBA hat Vorschläge zur Vereinfachung des EU-Bankenkapitalrahmens veröffentlicht, um dessen Effizienz zu steigern. Diese Änderungen zielen darauf ab, die Komplexität zu reduzieren und die Widerstandsfähigkeit der Banken zu erhalten.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die vorgeschlagenen Änderungen könnten erhebliche Auswirkungen auf die Kapitalanforderungen und die strategische Planung von Banken haben. Eine Vereinfachung des Kapitalrahmens könnte die Wettbewerbsfähigkeit der Banken erhöhen und die regulatorische Belastung verringern.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Banken sollten die vorgeschlagenen Änderungen genau analysieren und ihre Kapitalstrategien entsprechend anpassen. Eine frühzeitige Vorbereitung auf mögliche Anpassungen der regulatorischen Anforderungen ist entscheidend.

Quelle(n):
European Banking Authority – EBA E-mail alert 16 June
2026 – 16.06.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-proposes-simplifications-eu-bank-capital-framework-holistic-manner-strengthen-its-efficiency

EBA veröffentlicht überarbeitete SREP-Leitlinien

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die EBA hat ihre überarbeiteten Leitlinien für den Supervisory Review and Evaluation Process (SREP) veröffentlicht. Diese zielen darauf ab, die Effizienz und Kohärenz der EU-Bankenaufsicht zu verbessern.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die neuen SREP-Leitlinien bieten einen risikofokussierten Rahmen für Aufsichtsbehörden in der EU und sind entscheidend für die Bewertung der Risikoprofile von Banken. Sie unterstützen eine einheitliche Aufsichtspraxis und fördern die Stabilität des Finanzsystems.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Banken sollten die überarbeiteten SREP-Leitlinien sorgfältig prüfen und ihre internen Risikomanagementprozesse entsprechend anpassen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden zur Umsetzung der neuen Vorgaben ist empfehlenswert.

Quelle(n):
European Banking Authority – EBA E-mail alert 26 June
2026 – 26.06.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/eba-reaches-another-important-milestone-enhancing-supervisory-efficiency-its-revised-srep-guidelines

EBA startet MiCA-Konsultation zur Methodik für Bußgelder

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die EBA hat eine Konsultation zur Methodik für die Festsetzung von Bußgeldern unter der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) gestartet. Ziel ist es, die Konsistenz und Transparenz bei der Einhaltung des regulatorischen Rahmens zu gewährleisten.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die Konsultation ist von hoher Relevanz, da sie die Grundlage für die Durchsetzung von MiCA bildet und die Rechtssicherheit für Marktteilnehmer erhöht. Eine klare Methodik für Bußgelder ist entscheidend für die Einhaltung der Vorschriften.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Marktteilnehmer sollten die Konsultation aufmerksam verfolgen und gegebenenfalls Stellungnahmen einreichen, um ihre Interessen zu wahren. Eine Überprüfung der Compliance-Strategien im Hinblick auf die neuen Vorgaben ist ratsam.

Quelle(n):
European Banking Authority – EBA E-mail alert 26 June
2026 – 26.06.2026 – Quelle: https://www.eba.europa.eu/publications-and-media/press-releases/european-banking-authority-consults-draft-methodology-setting-fines-under-markets-crypto-assets

EU ändert vorübergehend aufsichtsrechtliche Regeln für Marktrisiko

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die Europäische Union hat die aufsichtsrechtlichen Regeln für das Marktrisiko von Banken vorübergehend geändert. Diese Anpassung bietet Banken mehr Flexibilität, um auf aktuelle Marktbedingungen zu reagieren und hat direkte Auswirkungen auf Risikobewertungen und Kapitalanforderungen.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Diese Änderung ist für Banken von hoher Bedeutung, da sie die Möglichkeit bietet, ihre Risikobewertungen und Kapitalanforderungen an die aktuellen Marktbedingungen anzupassen. Dies kann insbesondere in volatilen Marktphasen entscheidend sein, um finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Banken sollten die geänderten Regeln umgehend prüfen und ihre internen Risikomanagementprozesse entsprechend anpassen. Es ist wichtig, die Auswirkungen auf die Kapitalanforderungen zu analysieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen, um die aufsichtsrechtlichen Vorgaben weiterhin zu erfüllen.

Quelle(n):
European Commission – Finance News Hub – New Article: EU temporarily amends prudential rules for banks‘ market risk – 08.06.2026 – Quelle: https://ec.europa.eu/newsroom/fisma/newsletter-archives/76217

Erster DORA-Bericht zu ICT-Vorfällen veröffentlicht

Ampel: 🔴 Handeln

Was ist passiert?
Die Europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) haben den ersten Bericht über bedeutende ICT-bezogene Vorfälle im Rahmen der DORA veröffentlicht. Dieser Bericht bietet entscheidende Einblicke in aktuelle ICT-Herausforderungen und unterstreicht die Bedeutung von DORA für die Regulierung von ICT-Risiken.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Der Bericht ist für Finanzinstitute von großer Bedeutung, da er aktuelle Herausforderungen im Bereich der ICT-Risiken aufzeigt. Die Erkenntnisse aus dem Bericht können dazu beitragen, die Resilienz gegenüber ICT-Vorfällen zu stärken und die Einhaltung der DORA-Vorgaben sicherzustellen.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten den Bericht sorgfältig analysieren und die darin enthaltenen Erkenntnisse in ihre ICT-Risikomanagementstrategien integrieren. Es ist wichtig, bestehende Prozesse zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um den Anforderungen der DORA gerecht zu werden.

Quelle(n):
ESMA – ESMA – Notifications – 12.06.2026 – Quelle: https://www.esma.europa.eu/esmas-activities/digital-finance-and-innovation/markets-crypto-assets-regulation-mica | https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/esas-publish-first-report-dora-major-ict-related-incidents | https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/euribor-panel-include-kbc-bank

ESMA veröffentlicht wichtige Updates zu MiCA und Cloud-Outsourcing

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Was ist passiert?
Die ESMA hat mehrere Dokumente veröffentlicht, die für Finanzinstitute relevant sind. Dazu gehören Updates zur MiCA-Regulierung und eine Compliance-Tabelle für Cloud-Outsourcing-Richtlinien. Der Jahresbericht 2025 fokussiert auf stärkere Aufsicht und regulatorische Vereinfachung.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Diese Veröffentlichungen sind entscheidend für Finanzinstitute, da sie die Einhaltung der MiCA-Regulierung und der Cloud-Outsourcing-Richtlinien betreffen. Die Informationen unterstützen Institute dabei, ihre Compliance-Strategien zu überprüfen und anzupassen.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten die veröffentlichten Dokumente sorgfältig prüfen und sicherstellen, dass ihre internen Prozesse den neuen Anforderungen entsprechen. Eine Überprüfung der Cloud-Outsourcing-Vereinbarungen und der MiCA-Compliance ist ratsam.

Quelle(n):
ESMA – Notifications – 19.06.2026 – Quelle: https://www.esma.europa.eu/document/efif-summary-february-2026-meeting | https://www.esma.europa.eu/esmas-activities/digital-finance-and-innovation/markets-crypto-assets-regulation-mica | https://www.esma.europa.eu/document/compliance-table-guidelines-outsourcing-cloud-service-providers | https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/esma-2025-annual-report-focus-stronger-supervision-regulatory-simplification

BSI-Magazin beleuchtet NIS-2 und BSI-Gesetz

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Was ist passiert?
Das BSI-Magazin Ausgabe 01/2026 behandelt wichtige Themen zur Cybersicherheit, insbesondere NIS-2 und das BSI-Gesetz. Diese Themen sind relevant für Banken und Finanzdienstleister, da sie die IT-Sicherheitsanforderungen betreffen.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die behandelten Themen sind für Finanzinstitute von Bedeutung, da sie die Einhaltung von IT-Sicherheitsanforderungen betreffen, die durch NIS-2 und das BSI-Gesetz vorgegeben werden. Eine Nichtbeachtung könnte zu regulatorischen Konsequenzen führen.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten die Inhalte des BSI-Magazins analysieren und sicherstellen, dass ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen den Anforderungen von NIS-2 und dem BSI-Gesetz entsprechen. Eine Überprüfung der bestehenden Sicherheitsprotokolle ist empfehlenswert.

Quelle(n):
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) – [BSI-Newsletter] BSI-Magazin: Ausgabe 01/2026 erschienen – 11.06.2026 – Quelle: https://bsi.bund.de/dok/1198510

EU-Kommission verlängert Konsultationsfrist zu Krypto-Asset-Regeln

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Was ist passiert?
Die Europäische Kommission hat die Frist für die Konsultation zu EU-Krypto-Asset-Regeln verlängert. Dies gibt Finanzinstituten mehr Zeit, um Stellungnahmen einzureichen und sich auf mögliche Änderungen vorzubereiten.

Warum ist das relevant (für Finanzinstitute)?
Die Verlängerung der Konsultationsfrist ist für Finanzinstitute wichtig, da sie mehr Zeit haben, um ihre Positionen zu überdenken und fundierte Stellungnahmen abzugeben. Dies kann die zukünftige Regulierung von Krypto-Assets beeinflussen.

Was sollten Institute jetzt prüfen oder tun?
Finanzinstitute sollten die verlängerte Frist nutzen, um ihre Stellungnahmen zu den Krypto-Asset-Regeln zu überarbeiten und einzureichen. Eine gründliche Analyse der vorgeschlagenen Regelungen und deren potenzieller Auswirkungen ist ratsam.

Quelle(n):
European Commission – News alert: Deadline extended for consultation on the functioning of EU crypto-assets rules – 29.06.2026 – Quelle: https://ec.europa.eu/newsroom/fisma/newsletter-archives/77001


PCS-Einordnung & Ausblick

Die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen die strikte Durchsetzung regulatorischer Vorgaben durch die BaFin und die EBA. Die Warnungen vor unerlaubten Finanzdienstleistungen und Identitätsmissbrauch erfordern von Finanzinstituten eine verstärkte Wachsamkeit und Anpassung ihrer Kontrollmechanismen. Die verhängten Bußgelder und die Untersagung von Vermögensanlagen zeigen, dass Verstöße gegen Geldwäsche- und Wertpapierhandelsgesetze konsequent geahndet werden. Zudem bieten die Konsultationen zur Überarbeitung von Risikomanagementvorgaben und die Einführung von Produktinterventionen eine Gelegenheit, die eigenen Compliance-Strategien zu überdenken und zu optimieren. Finanzinstitute müssen sicherstellen, dass sie den neuen Anforderungen gerecht werden, um rechtliche Konsequenzen und Reputationsschäden zu vermeiden.

In den kommenden Monaten sollten Finanzinstitute ihre Risikomanagement- und Compliance-Prozesse weiter stärken, um den Anforderungen der BaFin und der EBA gerecht zu werden. Die Überprüfung der internen Kontrollsysteme, insbesondere im Hinblick auf Geldwäscheprävention und die Einhaltung von Meldepflichten, bleibt eine zentrale Priorität. Zudem sollten Institute die Entwicklungen im Bereich der Stablecoin-Regulierung und der ICT-Risiken genau beobachten, um ihre Strategien entsprechend anzupassen. Die aktive Teilnahme an Konsultationen und die Analyse der Auswirkungen neuer regulatorischer Vorgaben auf die Geschäftsprozesse sind entscheidend, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und regulatorische Risiken zu minimieren.